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Gelesen die Judenbuche

Heute stelle ich Euch wieder mal ein Buch vor, welches ich im Zuge der 1001 Tag las. Zur Judenbuche gibt es einige Dinge zu sagen, doch das hier soll nur ein kurzer Happen sein. Wenn Ihr mehr darüber erfahren wollt, dann schaut doch mal in den Links vorbei die ich Euch setze.

Wie ich zum Buch kam

Die Judenbuche beschäftigt mich gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum Einen habe ich die Lektüre ja im Rahmen der 1001 Tage in denen ich 101 Dinge tun möchte als Plan gehabt, ich will ja in der Zeit jede Woche ein Buch lesen. Doch ich habe das Buch nicht nur gelesen, sondern für Euch auch vorgelesen, da das Buch ja zum klassischen Bildungskanon der deutschen Literatur dazu gehört und man es mal gelesen haben muss. Ich habe es auf meinem youtube Kanal veröffentlicht als kostenloses Hörbuch. Darüber hinaus habe ich für Schüler und Schülerinnen dazu einen Blog gemacht, damit sie diese Ausführungen und Hintergrundinformationen als Prüfungsvorbereitung und Klausurvorbereitung verwenden können und so eine kostenlose und effektive Lernhilfe an der Hand haben. 

Information zu Die Judenbuche

Die Novelle die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff erschien im Jahr 1842 und handelt von den Ereignissen, wie einem unaufgeklärten Mordfall im Dorf  B, einem entlegenen Dorf zur Zeit der französischen Revolution. Dabei beleuchtet die Novelle sowohl die Vorgeschichte des Mordes, als auch dessen Nachspiel und Folgen und wirft mit seiner Darstellung der Hauptfigur Friedrich Mergel einen Blick auf die Besonderheiten der  damaligen Gesellschaft. Friedrich kommt in unruhigen Zeiten zur Welt und seine Mutter Margreth wird früh Witwe, als Friedrich neun Jahre alt ist. Darauf hin muss er, um die Familie zu ernähren bei seinem Onkel in den Dienst treten. In dem Dorf gehen Holzdiebe um und eines Nachts stirbt der Oberförster Brandis unter mysteriösen Umständen. Friedrich wird keine Schuld zu Teil, dennoch fühlt er sich mit schuldig. Schließlich gelangen sie auf der Hochzeitsfeier des Juden Aaron in einen Streit, danach wird jener Jude tot aufgefunden. Man verdächtigt Friedrich, was sich dann zwar nicht bestätigt, jedoch ist der Mord ein zentrales Thema. Die Juden kaufen die Buche unter der man den Aaron fand und ritzen auf Hebräisch einen Spruch hinein. So wurde aus der Buche die für das Buch namensgebende Jugendbuche.

Meine Meinung zu dem Buch

Ich habe mich ja mit dem Buch nicht aus Spaß beschäftigt, sondern aus beruflichen Gründen. Wenn ich es nur so für mich gelesen hätte wäre ich sicher nach 3 Stunden mit der Lektüre dieses Klassikers durch gewesen. Ich denke jeder von uns kann sich mal die Zeit nehmen und einen Klassiker lesen, diese sind schließlich nicht ohne Grund immer und immer wieder auf den Lehrplänen zu finden. So ist das auch bei diesem Buch hier. Es ist spannend, bewegend und gut geschrieben. Wie es üblich ist für eine Novelle ist der Text kurz und knackig, komprimiert und in Ort, Handlung und Personenzahl übersichtlich. Jeder sollte das Buch mal gelesen haben, denn Annette von Droste-Hülshoff zierte sehr lange unseren 20 Mark Schein und gehört zu den wichtigsten Autorinnen der deutschen Literaturgeschichte.   

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